Demo am 4.2. in Frankfurt: Wohn_Raum für Alle – Solidarität statt Ausgrenzung!

Gemeinsam mit Project Shelter rufen noborder ffm und viele weitere Gruppen auf zur Demonstration „Wohn_Raum für Alle – Solidarisches Miteinander statt Ausgrenzung und Verdrängung!“

Together with Project Shelter, noborder ffm and many more organizations call for a demonstration: „Living Space for All – Solidarity instead of exclusion and displacement!“

Samstag, 4.2.2017 | 14 Uhr | Frankfurt Hauptbahnhof
Saturday, February 4th, 2017 | 2pm | Frankfurt main station

[Call in Arabic, English, Farsi, French & Italian below – for more languages and to spread the word please check the facebook event!]

Am 4. Februar gehen wir gemeinsam auf die Straße – für ein solidarisches, (welt)offenes und soziales Frankfurt! Wir kämpfen für bezahlbaren Wohnraum und für eine Stadt für alle Menschen, die in ihr leben – unabhängig von Aufenthaltstitel oder Einkommen!

Bezahlbarer Wohnraum wird in Frankfurt seit Jahren aufgrund stetig steigender Mieten immer knapper, besonders für Menschen ohne oder mit geringem Einkommen oder unsicherem Aufenthaltsstatus. In Folge werden Menschen zunehmend aus ihren Wohnungen und Stadtteilen verdrängt.
Anstelle dieser Entwicklung des Frankfurter Wohnungsmarktes entgegenzuwirken, orientieren sich die städtischen Investitionen, die Stadtplanung und -politik überwiegend an höheren Einkommensgruppen. Auch die stadteigene ABG Frankfurt Holding arbeitet vorrangig profitorientiert und investiert nur unzureichend in für alle Frankfurter*innen bezahlbaren Wohnraum.

Die wachsende Unsicherheit und Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt trägt ihren Teil zu einem gesellschaftlichen Klima aus Rassismus und Angst bei. Dabei werden bereits marginalisierte Personen weiter ausgegrenzt und zunehmend angreifbar. So kam es am 17. September 2016 zu einem Brandanschlag an einem von Roma-Familien bewohnten Haus in Fechenheim. Am 2. Dezember 2016 wurde unter der Brücke der Rosa-Luxemburg-Straße eine Schlafstätte obdachloser Roma angezündet. Am 9.Dezember 2016 gab es einen Angriff auf das Project Shelter Bistro, bei dem ein Bekenner*innenschreiben hinterlassen wurde, das rassistische Beweggründe bestätigt und weitere Angriffe ankündigt.
In Frankfurt scheinen insbesondere antisemitischen Vorfälle zuzunehmen: Ebenfalls am 17. September wurde die Anti-TTIP-Demonstration von der rechtsradikalen neonazistischen „AKK“ gestört. Anfang November wurde die Gedenkstätte der Rödelheimer Synagoge im Brentanopark mit antisemitischen Parolen beschmiert und Prof. Benjamin Ortmeyer, Leiter der Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Universität, wird mit rechten Drohungen attackiert.
Diskriminierung und Rassismus finden aber nicht nur in Form von Gewalttaten und Drohungen statt. Menschen werden auch auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert. Besonders diejenigen mit einem geringem Einkommen und/oder unsicheren Aufenthaltsstatus haben kaum eine Möglichkeit, eine bezahlbare und angemessen Wohnung in Frankfurt zu finden. Menschen die als Migrant*innen wahrgenommen werden machen Ausschlusserfahrungen. Von Ausschlüssen sind insbesondere auch Sinti und Roma betroffen, die aufgrund weit verbreiteter Ressentiments, bei der Wohnungssuche kaum eine Chance erhalten. Zudem ist die dauerhafte Unterbringung von Geflüchteten in Lagern oder anderen Unterbringungsformen ohne Privatsphäre, insbesondere für LGBTIQ* unzumutbar.

Bezüglich der Obdachlosigkeit behauptet die Stadt Frankfurt, das soziale Netz sei engmaschig genug gestrickt und verweist auf die Bereitstellung der B-Ebene in der Hauptwache als Schlafstätte während der Wintermonate. An diesem öffentlichen Verkehrsknotenpunkt kann nach einem anstrengenden Tag auf den Straßen niemand zur Ruhe kommen und gut schlafen. Diese Symbolpolitik reicht nicht aus, um dem Problem der Wohnungslosigkeit zu begegnen! In einer Stadt wie Frankfurt, die allein im Jahr 2015 einen Haushaltsüberschuss von fast 176 Millionen Euro gemacht hat, müssten keine Menschen auf der Straße oder in der B-Ebene eines Bahnhofes schlafen!

Wir können und wollen diese Verhältnisse nicht länger hinnehmen! Es gibt massig ungenutzte Wohn- und Büroflächen, die in bezahlbaren Wohnraum umgewandelt oder zwischen genutzt werden könnten.
Gegen die Frankfurter Stadtpolitik, die einen ohnmächtig zurücklässt, lehnen wir uns auf! Wir können nicht zulassen, dass sich rassistische Botschaften verbreiten, fester setzen und einige von uns gefährden. Es gibt zahlreiche Ideen und Alternativen, wie wir alle gemeinsam in einer Stadt leben können, wo jede*r ohne Angst verschieden sein kann. Eine Stadt, die mehr ist als ihr ständiges Streben nach Verwertung und Profit. Wir haben das Recht unsere Stadt zu verändern und neu zu erfinden, am Samstag, den 4.2. werden wir deshalb entschlossen auf unseren Straßen zu hören sein!

Wir sagen laut und deutlich: Die B-Ebene der Hauptwache ist uns nicht genug – wir wollen eine solidarische Stadt für Alle! Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen!

– Wir fordern bezahlbaren Wohnraum für Alle in Frankfurt lebenden Menschen!

– Wir fordern mietfreie Liegenschaften für Sinti und Roma!

– Wir fordern eine mietfreie Liegenschaft für Project Shelter!

– Wir fordern eine Wohnungspolitik, deren Ziel die Schaffung eines nicht-profitorientiertem Wohnungsbestand ist, damit alle Menschen unabhängig von Herkunft und ihrem sozialem/ ökonomischen Status in Frankfurt leben können!

– Die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften wie ABG Holding, Nassauische Heimstätte, GWH oder GSW sollen von Stadt und Land als Eigentümer*innen darauf verpflichtet werden einzig als Instrument einer sozialen Wohnungs- und Stadtpolitik genutzt zu werden!

– Der Frankfurter Wohnungsbestand muss zunehmend in öffentlichen oder gemeinnützigen Besitz gebracht werden!
Nach Frankfurt geflohene Menschen dürfen nicht in Sammel- und Notunterkünften oder Hotels ohne Privatsphäre untergebracht werden, sondern dezentral in Wohnungen!

– Wir fordern Übergangsunterbringung für alle Menschen! Fernab ihrer Nationalität oder ihres Status! Obdachlosenunterkünfte nur für EU- bzw. BRD-Bürger*innen lehnen wir ab.

– Wir fordern eine dezentrale und geschützte Unterbringung für Geflüchtete, insbesondere für LGBTIQ*!

– Für Schwangere und Eltern mit Kindern ohne Obdach müssen Schutzräume geschaffen werden. Eine Trennung der Eltern und Kinder durch das Jugendamt aufgrund von Obdachlosigkeit darf keine Option sein. Auch hier dürfen Herkunft und Status der elterlichen Person keine Rolle spielen!

– Wir sind gegen weitere Abschiebeabkommen und für die Aufhebung der bisherigen Abkommen. Keine Abschiebungen vom Frankfurter Flughafen!

– Keine Abschiebungen ins innereuropäische Ausland. Keine Abschiebung von Verfolgten! Keine Abschiebungen von Roma und Sinti! Keine Abschiebung von Menschen die bleiben wollen! Keine Abschiebung von Irgendwem!

– Wir fordern eine Änderung des aktuellen Meldegesetzes: Eine gültige Meldeadresse darf kein Kriterium für einen Arbeitsplatz sein.

– Wir fordern eine schnelle und rückhaltlose Aufklärung aller rassistisch motivierten Gewalttaten der letzten Monate. Wir fordern die Förderung eines anti-rassistischen Bewusstseins in unserer Stadt.

Wir setzen unseren Kampf für eine solidarische Stadt unter allen Umständen fort! Wir sind Viele mit dem Ziel mehr zu werden! Die Häuser denen, die sie brauchen!

Afghan Refugees movement
Café 2Grad
Eine Stadt für alle! Wem gehört die ABG?
Förderverein Roma e.V
IL Frankfurt
Initiative Stadtteilbüro Bockenheim
Internationales Zentrum
Mieter helfen Mieter e.V
Nachbarschaftsinitiative Nordend-Bornheim-Ostend
noborder ffm
Offenes Haus der Kulturen
Project Shelter
Solidarisches Gallus
Teachers on the road

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arabic

مسكن للجميع — الوحدة و التّضامن بدلا من الإقصاء و الإزاحة !
يوم الرّابع من شهر فبراير، سننزل جنبًا إلى جنب إلى شوارع فرانكفورت، من أجل المناداة بقيم التّضامن، الإنفتاح على العالم و العدل الإجتماعي! نحن نكافح من أجل مساكن في متناول الجميع و من أجل مدينة تخدم كلّ متساكنيها، بغضّ النّظر عن دخلهم أو حيازتهم لتصاريح الإقامة !
نتيجة لتصاعد أسعار الكراء المستمر، فقد أصبحت المساكن ذات الأسعار المعقولة أندر فأندر منذ سنوات، خاصّة بالنّسبة لمن ليس لهم دخل، لذوي الدّخل المحدود، أو لغير الحاصلين على إقامة مستقرّة و مضمونة. مّما أجبر العديد من النّاس على ترك مساكنهم و هجر أحيائهم. و بدلا من مواجهة هذه التطورات في سوق الإسكان فقد اتّجهت الاستثمارات العموميّة، التخطيط الحضري والسياسات عامّة في فرانكفورت نحو إرضاء الفئات ذات الدخل المرتفع. كما أنّ مؤسسة الإسكان العموميّة التّابعة للمدينة (ABG Frankfurt Holding) تتوجّه في سياساتها بالأساس نحو الرّبح ولا تستثمر بما يكفي في توفير أماكن للعيش بأسعار معقولة لجميع الناس في فرانكفورت.
إنّ نموّ انعدام الأمن و تزايد المنافسة في سوق الإسكان يساهمان في خلق مناخ اجتماعي مليء بالعنصرية والخوف. إنّ الفئات المهمّشة قد أصبحت مقصاةً أكثر فأكثر، ممّا جعلها أكثر عرضة للخطر. يوم 17 سبتمبر وقع هجوم متعمد على بيت تسكنه أسر غجريّة في فاشنهايم. وفي يوم 2 ديسمبر، وقع إضرام النّار في مكان يقصده المشرّدين الغجر للنّوم تحت جسر شارع روزا لوكسمبورغ. يوم 9 ديسمبر، وقع هجوم على الحانة التّابعة لمجموعة Project Shelter و قد ترك الجناة رسالة أكدت دوافعهم العنصرية وتوعّدوا فيها بمزيد من الهجمات.
كما يبدو أيضا أن الحوادث المعادية للسّاميّة آخذة في الإرتفاع في فرانكفورت حيث قامت المجموعة اليمينيّة المتطرّفة „AKK“ يوم 17 سبتمبر بإزعاج مظاهرة مناهضة لاتفاقية الشراكة الأطلسية للتجارة والإستثمار (TTIP). وفي بداية شهر نوفمبر وقع تشويه النصب التذكاري لكنيس روديلهايم في في برينتانوباد بشعارات معادية للسامية كما تلقّى البروفيسور بنيامين أورتمايير رئيس قسم الأبحاث المتخصّص في دراسة البيداغوجيا النّازيّة في جامعة غوته في فرانكفورت، تهديدات من اليمين المتطرّف.
كما يقع النّاس ضحيّة للتّمييز في سوق الإسكان، خاصّة ذوي الدّخل محدود و / أو وضع الإقامة الغير مستقر، حيث تكاد لا تكون لديهم أي فرصة لإيجاد مساكن محترمة و بأسعار معقولة في فرانكفورت. إنّ الّذين يوضعون في خانة المهاجرين يقعون ضحيّة للإقصاء، خاصّة غجر الرّوما و السّنتي الّذين تكاد فرص تحصّلهم على مسكن لائق أن تكون منعدمة بسبب الإنتشار الواسع للتّمييز ضدّهم.
وعلاوة على ذلك، فإنّ الإقامة طويلة الأمد لللاّجئين، خاصة المثليّين جنسيّا أو ذوي الّتوجّهات أو الهويّات الجنسيّة المختلفة، في المخيمات وغيرها من الأماكن التي تفتقر إلى الخصوصية، هو أمر غير مقبول.
وفيما يتعلق بظاهرة التّشرد، فلقد ٱدّعت مدينة فرانكفورت أن الشبكة الاجتماعية في المدينة توفر المساعدة للجميع و أشارت إلى إمكانية الوصول إلى الطابق „B“ من محطّة Hauptwache للنّوم في فصل الشتاء. ولكن، لا يمكن أن يقدر أحد على الراحة أو النوم بشكل جيد، في هذا المركز للنقل العمومي، بعد يوم مرهق في الشوارع. هذه السياسة الرّمزية ليست كافية لمعالجة مشكلة التشرد! في مدينة مثل فرانكفورت، الّتي ملكت فائضا في الميزانية قارب الـ176 مليون يورو في عام 2015 وحده، لا يجب أن ينام أحد في الشوارع أو في الطّابق „B“ من محطة قطار! نحن لانستطيع و لا نريد أن نقبل بهذه الأوضاع بعد الآن! هنالك الكثير من المساكن و المكاتب الغير مستخدمة، والتي يمكن تحويلها إلى مساكن بأسعار معقولة أو استخدامها مؤقتا.
أمام هذه السياسات الّتي تنتهجها فرانكفورت والّتي تهدف إلى تركنا بلا قوة، نحن ننتفض! لا يمكن أن نتسامح مع انتشار الرّسائل العنصرية، والتي أصبحت راسخة وتضر بالبعض منا. هنالك الكثير من البدائل والأفكار حول الطّريقة الّتي تُمكًننا من العيش معا في المدينة، حيث يمكن لأي شخص أن يكون مختلفا بلا خوف. مدينة أفضل من مجرد السعي المستمر إلى الاستغلال والربح. لدينا الحق في تغيير وإعادة اختراع مدينتنا، يوم السبت الرّابع من فبراير، ستُسمع أصواتنا في شوارعنا!
نقولها بصوت عال وواضح: إن المستوى „B“ من محطّة Hauptwache لا يكفي ! نحن نريد مدينة متضامنة للجميع! ونحن لن نسمح لأنفسنا أن يُلعب بنا ضد بعضنا البعض!
نطالب بمساكن بأسعار معقولة لجميع الناس الذين يعيشون في فرانكفورت!
نطالب بمبنى مجاني لجمعيّة Roma !
نطالب بمبنى مجاني لمجموعةProject Shelter !
نطالب أن تكون شركات الإسكان العموميّة مثل ABG Holding ، Nassauische Heimstätte ، GWH أو GSW ، مُلزمة من طرف مدينة فرانكفورت والدولة بأن تكون أداة لتحقيق السّكن الاجتماعي والسّياسات الاجتماعية الأخرى، حتى يتسنى لجميع الناس في فرانكفورت الحصول على سكن بغض النظر عن أصولهم أو أوضاعهم الاقتصاديّة!
ينبغي جلب الرصيد السكني التّابع لفرانكفورت أكثر فأكثر تحت جناح الملكيّة العموميّة أو الملكيّة الغير هادفة للرّبح!
نطالب بعدم إيواء اللاجئين في ملاجئ الطوارئ المركزية أو في فنادق بدون أي خصوصية بعد الآن، بل في شقق فردية!
نطالب بمسكن فردي وآمن لللاّجئين، وخاصّة لللّاجئين المثليّين جنسيًّا أو ذوي التّوجّهات أو الهويّات الجنسيّة المختلفة !
يجب إنشاء أماكن آمنة للحوامل والآباء و الأمّهات ذوي الأطفال، الّذين لا مأوى لهم. فصل الوالدين عن أبنائهم بسبب التشرد من طرف خدمات رعاية الأطفال لا يمكن أن يكون خيارا. مرة أخرى، يجب أن لا يلعب الأصل و لا حالة الوالدين دورا!
نحن ضد عمليات الترحيل نحو بلدان أوروبية أخرى. لا لترحيل الأشخاص المضطهدين! لا لترحيل غجر الرّوما والسّنتي! لا لترحيل الناس الذين يريدون البقاء! لا لترحيل أي شخص!
نطالب بتغيير قانون تسجيل المقيم: عنوان السكن السّاري المفعول لا ينبغي أن يكون معيارا للتوظيف. وينبغي أن تكون المجتمعات السكنية قادرة على الوجود كما هي و أن تكون قادرة على تنظيم تنقّلها بأنفسها!
نحن نطالب بالتحقيق الّسريع، المستقل و النّزيه في جميع الهجمات العنيفة القائمة على أسس عنصريّة و الّتي وقعت في الأشهر الماضية. كما نطالب بتعزيز وعي مناهضة العنصريّة في مدينتنا!
سنواصل كفاحنا من أجل مدينة متضامنة تحت كل الظروف! نحن كثيرون ونهدف لأن نصبح أكثر! المنازل لمن هم في حاجة إليها!

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english

Living Space for All – Solidarity instead of exclusion and displacement

On the 4th of February we will be on the streets for a solidary and social Frankfurt! We fight for affordable living space and for a city that belongs to all people who live in it – regardless of their residence status or income!

Affordable living space has become increasingly scarce in the last few years due to the constantly rising rents in Frankfurt, especially for people without or with low income or uncertain residence status. As a result, people are being increasingly displaced from their apartments and districts. Instead of counteracting these developments on the housing market, Frankfurt’s public investments, urban planning and policies cater to higher income groups. Also the city’s publicly owned housing corporation ABG Frankfurt Holding is mostly profit oriented and does not invest enough in providing affordable living space for all people in Frankfurt. The growing insecurity and competition in the housing market contributes to a social climate of racism and fear. Already marginalized people are becoming increasingly excluded which makes them even more vulnerable. On the 17th of September there was an arson attack on a house inhabited by Roma families in Fechenheim. On the 2nd of December, the sleeping place of homeless Roma underneath the bridge of Rosa-Luxemburg-Straße was set on fire. On the 9th of December, the bistro of Project Shelter was attacked and the perpetrators left a letter in which they claimed responsibility. The letter confirmed their racist motives and they announced further attacks.
It also seems that anti-Semitic incidents are increasing in Frankfurt: Again on the 17th of September the right-wing extremist “AKK” disturbed the Anti-TTIP-Demo. In the beginning of November the memorial of the synagogue of Rödelheim in Brentanobad was smeared with anti-Semitic slogans and Prof. Benjamin Ortmeyer, head of the research department on NS-pedagogy at the Goethe University of Frankfurt, received right-wing threats.
People are also being discriminated against in the housing market, especially those who have a low income and/or an uncertain residence status, hardly have any chance to find affordable and adequate housing in Frankfurt. People who are perceived to be migrants experience exclusion, especially Roma and Sinti. They barely have a chance to access proper housing because of the wide spread discrimination against them. Furthermore, the long term accommodation of refugees, especially LGBTIQ* refugees, in camps and other spaces which lack privacy, is unacceptable.
Regarding homelessness the city of Frankfurt claims that the social net of Frankfurt provides help for everyone and points to the accessibility of the B-level in Hauptwache as a sleeping place for the winter. At this public traffic hub nobody is able to rest or sleep well after an exhausting day on the streets. This politics of symbolism is not enough to address the problem of homelessness! In a city like Frankfurt, which had a budget surplus of almost 176 million Euros in 2015 alone, nobody should have to sleep on the streets or in the B-level of a train station! We cannot and do not want to accept these conditions anymore! There is a lot of unused living and office space, which could be converted into affordable housing or used temporarily.
Against these policies of Frankfurt, designed to leave us powerless, we rise up! We cannot tolerate the spread of racist messages, which become entrenched and harm some of us. There are a lot of ideas and alternatives on how we could live together in a city, where everyone can be different without fear. A city that is more than a constant pursuit of exploitation and profit. We have the right to change and reinvent our city – on Saturday, the 4th of February, we will be heard on our streets!

We say it loud and clear: The B-level of Hauptwache is not enough – we want a solidary city for all! We will not allow ourselves to be played off against each other!

• We demand affordable housing for all people living in Frankfurt!

• We demand rent free buildings for Sinti and Roma!

• We demand a rent free building for Project Shelter!

• We demand that publicly owned housing corporations like the ABG Holding, Nassauische Heimstätte, GWH or GSW be obliged by city of Frankfurt and the state to be used only as instruments of social housing and other social policies, so that all people in Frankfurt can have access to living space regardless of their origins or economic status!

• The housing stock of Frankfurt should be increasingly brought under public or non-profit ownership!

• Refugees should no longer be housed in central emergency shelters or hotels without any privacy but in individual apartments!

• We demand individual and safe accommodation for refugees, especially LGBTIQ* refugees!

• Safe spaces should be created for homeless pregnant people and parents with children. Separation of parents from their children because of homelessness by the childcare services is not be an option. Again, origin and status of parents should not play a role!

• We are against further the deportations into other European countries. No deportations of persecuted people! No deportations of Roma and Sinti! No deportations of people who want to stay! No deportation of anyone!

• We demand a change of the Resident Registration Act: A valid housing address should not be a criteria for employment. Housing communities should be able to exist as they are and to be able to organize their relocations by themselves!

• We demand a fast and wholehearted investigation of all racism based violent attacks of the last months. We demand the promotion of an anti-racist consciousness in our city!

We continue our fight for a solidary city under all circumstances! We are many with the aim of becoming even more! Houses for those who need them!

Afghan Refugees movement
Café 2Grad
Eine Stadt für alle! Wem gehört die ABG?
Förderverein Roma e.V
IL Frankfurt
Initiative Stadtteilbüro Bockenheim
Internationales Zentrum
Mieter helfen Mieter e.V
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Project Shelter
Solidarisches Gallus
Teachers on the road

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farsi

همبستگی به خاطر سرپناهی برای همه به جای آوارگی و بی خانمانی . در چهارم فوریه به خیابانها خواهیم رفت تا همبستگی خود را به جامعه و فرانکفورت اعلام کنیم. ما برای سرپناهی درخور و شهری برای همه کسانی که در آن زندگی میکنند، صرف نظر از نوع اقامت و میزان درآمد، می جنگیم. در سالهای اخیر، سرپناهی درخور، روز به روز کمیاب تر شده‌است، خصوصا برای کسانی که درآمدی ندارند، درآمد کمی دارند یا مدارک اقامتی مکفی ندارند، و نتیجه آن نیز بی خانمانی مردم است. ولی در مقابل ، سیاست‌ها ، همگی در جهت گروه های با درآمدی بالا وضع می‌شوند. همچنین آ.ب.گ هولدینگ که به نوعی مالک شهر است، سرمایه گذاری موثری در جهت تحقق سرپناهی درخور برای مردم فرانکفورت نداری. رشد روزافزون رقابت و نا امنی در بازار مسکن، تنها، فضایی آلوده به ترس و نژاد پرستی را دامن می‌زند و هر روز مردم آسیب پذیر درگیرتر و بالطبع آسیب پذیرتر میشوند. در 17 سپتامبر، در حمله‌ای خانه‌ای در فشنهایم را که خانواده ای روما در آن ساکن بودند را آتش زدند. در دوم دسامبر محل خواب روما های بی سرپناه در زیر پل خیابان رزالوگزامبورگ در آتش سوخت. در 9 دسامبر کافه متعلق به پروجکت شلتر مورد حمله قرار گرفت و متجاوزین طی نامه‌ای که نشانگر انگیزه‌های نژاد پرستاره بود، علاوه بر پذیرش مسئولیت حمله، نوید حملات بیشتر در آینده را دادند. ظاهرا حملات ضد یهودیان نیز در فرانکفورت رو به افزایش است: در 17 سپتامبر تندروهای جناح راست « آ. ک.ک.»یک تظاهرات ضد «ت.ت.آی.پی» برگزار کردند. در آغاز ماه نوامبر، یادبود کنیسه رودلهایم در برنت آنوباد با شعارهای ضد یهود به اغتشاش کشیده شد. بنیامین اورت مایر، رئیس مرکز تحقیقات بر روی «ان اس – پداگوژی» در دانشگاه گوته نیز، از رفتار توهین‌آمیز حزب راست بی نصیب نماند.مردم در بازار مسکن با تبعیض روبرو هستند. خصوصا کسانی با درآمد پایین و/یا آنها که مدارک اقامتشان کافی نیست، برای یافتن مسکنی درخور و مکفی، از شانس بسیار پایینی برخوردار هستند. کسانی که تجربه سختیها و محرومیت های مهاجر و پناهنده بودن را داشته اند، خصوصا مردم روما و سینتی، به خاطر انتشار بی رویه خشونت، به سختی می‌توانند شانسی برای یافتن سرپناهی درخور بیابند. علاوه بر اینها، اسکان درازمدت پناهندگان، خصوصا پناهندگان « ال.جی.بی.تی.آی.کیو» در کمپها و محلهای اسکان فاقد هرگونه حریم خصوصی، غیر قابل قبول است. در رابطه با بی خانمانی، سیاستگذاران شهر فرانکفورت اعلام کردند که شبکه اجتماعی فرانکفورت برای همه بی سرپناهان، کمک تدارک دیده و در کمال تعجب، طبقه ب در ایستگاه هاوپ واخه را به عنوان خوابگاه آنان در زمستان معرفی کردند. چه کسی قادر است پس از یک روز طاقت فرسا آوارگی و سرما در خیابانها، در یک ایستگاه پر رفت و آمد مترو بخوابد یا به استراحت بپردازد؟؟ این سیاستهای سمبولیک برای حل معضل بی خانمانی کافی نیست! در شهری چون فرانکفورت که تنها در سال 2015 مازاد بودجه 176 میلیون یورویی داشته، هیچکس نباید در ایستگاه مترو بخوابد! ما نمیخواهیم و نمیتوانیم وضع موجود را تحمل کنیم! فضاهای اداری یا مسکونی فراوانی در شهر هستند که می‌توانند به راحتی تبدیل به محلی برای اسکان دائمی یا موقتی شوند. در برابر این سیاستهای شهر فرانکفورت که ما را با دستهای خالی رها کرده‌اند، به پا می خیزیم! ما نمیتوانیم اجازه دهیم تا پیامهای تبعیض نژادی اشاعه یابند، خود را متجاوزانه تحمیل نموده و به برخی از ما آسیب برسانند. ایده ها و جایگزین های بسیاری هستند که نشان میدهند ما چگونه می‌توانیم در یکدیگر در یک شهر زندگی کنیم، جاییکه همه می‌توانند بدون ترس، متفاوت باشند. ما حق داریم تا شهرمان را تغییر دهیم یا از نو بسازیم. در روز شنبه، چهارم فوریه همگان صدای ما را در خیابانها خواهند شنید! هنگامیکه شهر فرانکفورت دست رد به سینه ما زد و ما را تنها گذاشت، ما گشته و دست در دست هم به پا خواستیم! ما نمی توانیم اجازه دهیم که پیامهای نژادپرستانه منتشر شده و تجاوز کارانه به برخی از ما آسیب برسانند. ما ایده ها و جایگزینهای بسیاری داریم که نشان میدهند چگونه می‌توان در کنار یکدیگر در یک شهر زندگی کرد، جایی که همه بتوانند بدون ترس، متفاوت باشند. شهری که آرمانش دنبال کردن سود و منفعت روزافزون نخواهد بود. ما حق داریم تا شهرمان را تغییر دهیم یا از نو بسازیم. در روز شنبه چهارم فوریه، همگان صدای ما را در خیابانها خواهند شنید، خیابانهایی که به ما تعلق دارند! ما با صدایی بلند و رسا اعلام میداریم : طبقه ب ایستگاه مترو هاوپ واخه برای ما کافی نیست. ما همبستگی شهر را برای همه خواهانیم! اجازه حذف یکدیگر را نخواهیم داد! ما خواهان مسکنی درخور برای همه کسانی که در فرانکفورت زندگی میکنند هستیم. ما خواهان ساختمانی برای مردم روما به صورت رایگان هستیم. ما خواهان ساختمانی برای پروجکت شلتر به صورت رایگان هستیم. شرکت‌های عمومی مسکن مانند آ.ب.گ هولدینگ، ناسویشه هایمشتت، جی.دبلیو.اچ. و جی.اس.دبلیو باید باید از سوی مدیران شهری و ایالتی مواخذه شده و تبدیل به ابزاری برای اسکان عمومی و سیاستهای شهری شوند.مسکن های خالی فرانکفورت باید در خدمت عموم یا مالکیت غیر انتفاعی قرار گیرند. پناهندگان دیگر باید به جای مراکز موقتی ویژه اسکان یا هتلهایی بدون حریم خصوصی، در آپارتمانهایی مجزا ساکن شوند. ما خواستار اسکان مجزا و امن برای تمامی پناهندگان، خصوصا پناهندگان ال.جی.بی.تی.آی.او هستیم. برای زنان باردار یا والدین همراه با فرزند، باید مکانهایی امن تهیه شود. جدایی کودکان از والدین بوسیله سرویسهای سرپرستی کودک، در شرایط بی خانمانی گزینه‌ای اشتباه است. همچنین، ملیت یا وضعیت اقامت والدین نباید در این زمینه موثر باشد. ما با دیپورت پناهندگان به دیگر کشورهای اروپایی مخالفیم. دیپورت مردم رنج دیده ممنوع! دیپورت کسانی که قصد ماندن دارند، ممنوع! دیپورت روما و سینتی ممنوع! دیپورت هرکسی ممنوع! ما خواستار تغییر ساختار ثبت محل سکونت هستیم : ثبت محل سکونت نباید شاخصی برای اشتغال باشد و مراکز اسکان باید قادر به ادامه حیات خود به شکل کنونی بوده و توانایی برنامه ریزی و اجرای تغییرات بوسیله خود زا داشته باشند. ما خواستار انجام تحقیقات سریع و جدی در مورد تمام نژادپرستانی که دست به خشونت زده‌اند هستیم . ما خواستار آگاهی رسانی و تبلیغات موثر ضد نژاد پرستی در شهرمان هستیم . ما مبارزه خود را در راه ایجاد همبستگی در شهر ، تحت هر شرایطی ، ادامه می‌دهیم ! تعداد ما زیاد است و قصد
داریم بیشتر هم شویم ! خانه ها ، متعلق به کسانی هستند که به آنها نیاز دارند !

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french

Des logements pour tous – Ensemble et solidaires au lieu d’exclusions et d’évictions !

Le 4 février, nous allons ensemble dans les rues – pour un Francfort solidaire, ouvert (au monde) et social ! Nous nous battons pour des logements pouvant être financés et pour une ville pour tous les hommes et femmes qui y vivent – indépendamment des titres de séjour ou des revenus !

Depuis des années, les logements finançables se raréfient à Francfort à cause des loyers qui augmentent constamment, en particulier pour des personnes sans revenus, avec des revenus modestes ou un statut de séjour incertain. En conséquence, les personnes sont peu à peu évincées de leurs appartements et de leurs quartiers.

Au lieu de contrecarrer ce développement du marché immobilier de Francfort, les investissements de la ville, le service d’urbanisme et la politique de la ville de Francfort s’orientent vers les catégories de revenus supérieurs. Même l’ABG Frankfurt Holding (société de construction de logement) qui appartient à la ville de Francfort agit en priorité en tenant compte d’un profit. Elle investit seulement de manière insuffisante dans des logements finançables pour tous les habitants de Francfort.

L’incertitude croissante et la concurrence sur le marché de l’immobilier contribuent à créer un climat social de racisme et de peur. Les personnes déjà marginalisées sont de plus en plus exclues de la société et ainsi encore plus critiquables. C’est ainsi que le 17 septembre 2016 la maison d’une famille de Roms à Fechenheim a subi un incendie criminel.

Le 2 décembre 2016, sous le pont de la rue Rosa-Luxemburg, un endroit où dormir pour des Roms sans abris a été incendié. Le 9 décembre 2016, le bistrot de Project Shelter a subi une attaque lors de laquelle les agresseurs ont laissé une lettre de revendication du crime confirmant des mobiles racistes et annonçant d’autres attaques dans le futur.

A Francfort, surtout des incidents antisémites semblent se multiplier :
Le 17 septembre également, la manifestation contre le PTCI fut troublée par la « AKK » de l’extrême droite néonazie. Début novembre, le mémorial de la synagogue de Rödelheim dans le parc Brentano a été endommagé avec des paroles antisémites et Prof. Benjamin Ortmeyer, directeur du service de recherches « Pédagogie du nazisme » à l’université de Goethe, a été attaqué par des menaces de droite.

La discrimination et le racisme ne se trouvent pas seulement sous la forme d’actes de violence et de menaces. Les gens sont également discriminés sur le marché du logement. En particulier, les personnes avec un revenu modeste et un statut de séjour incertain n’ont pratiquement pas de possibilités de trouver un appartement payable et correct à Francfort. Les personnes considérées comme migrants font l’expérience d’exclusions. En particulier, les Sintis et les Roms sont concernés par les exclusions, qui, en raison des ressentiments très répandus, ont peu de chances lors de la recherche d’un logement. De surcroît, l’hébergement permanent des réfugiés dans des camps ou d’autres formes d’hébergement sans sphère privée est intolérable, en particulier pour LGBTIQ*.

En ce qui concerne les personnes sans abri, la ville de Francfort affirme que le réseau social est assez resserré et renvoie à la mise à disposition de la B Ebene à Hautpwache comme endroit où dormir pendant les mois d’hiver.

A cet endroit public très fréquenté, personne ne peut trouver de repos ni bien dormir après une journée fatigante dans la rue. Cette politique symbolique n’est pas suffisante pour régler le problème des personnes sans logement. Dans une ville comme Francfort qui, seulement en 2015, a réalisé un excédent de presque 176 millions d’euros, aucune personne ne devrait dormir dans la rue ou dans la B Ebene d’une gare.

Nous ne pouvons et ne voulons pas accepter plus longtemps cette situation. Il existe de nombreuses surfaces d’habitations et de bureaux qui peuvent être transformées en logements payables ou utilisés.

Nous nous rebellons contre la politique de la ville de Francfort qui laisse impuissant! Nous ne pouvons pas tolérer que des messages racistes se propagent, s’incrustent et mettent en danger quelques-uns d’entre nous. Il existe de nombreuses idées et alternatives permettant de vivre ensemble dans une ville, où chacun peut être différent sans avoir peur. Une ville qui est plus que son aspiration à une exploitation et un profit. Nous avons le droit de modifier et de redécouvrir notre ville; c’est pourquoi nous nous mobiliserons dans les rues le samedi 04.02 pour être entendus!

Nous disons très distinctement : La B Ebene de la Hauptwache n’est pas suffisante – nous voulons une ville solidaire pour tous ! Nous ne nous laisserons pas manipuler les uns contre les autres !

– Nous exigeons des logements payables pour toutes les personnes vivant à Francfort !

– Nous exigeons des biens fonciers gratuits pour Sintis et Roms

– Nous exigeons un bien foncier gratuit pour Project Shelter!

– Nous exigeons une politique du logement, dont le but est d’obtenir un nombre de logements non orienté vers le profit, pour que toutes les personnes, indépendamment de leur origine ou de leur statut social et économique, puissent vivre à Francfort.
– Les sociétés publiques de construction de logements telles ABG Holding, Nassauische Heimstätte, GWH ou GSW doivent être obligées par la ville ou le Land en tant que propriétaires d’offrir des logements à des conditions d’HLM (habitations à loyer modéré).

– Le nombre de logements de Francfort en propriété d’utilité publique doit être constamment augmenté.

– Les personnes réfugiées à Francfort ne doivent pas être hébergées dans des logements collectifs ou de secours sans sphère privée, mais dans des logements individuels.

– Nous exigeons un hébergement provisoire pour toutes tes personnes! Indépendamment de leur nationalité ou statut. Nous refusons des logements de personnes sans abri seulement pour les citoyens de l’UE ou de l’Allemagne.

– Nous exigeons un hébergement individuel et sécurisé pour les réfugiés, en particulier pour LGBTIQ*!

– Pour les femmes enceintes et les parents avec des enfants sans abri, des logements sécurisés doivent être organisés. Une séparation des parents et des enfants par l’office de protection de la jeunesse suite à la situation sans abri ne peut pas être une option. Egalement dans ce cas, l’origine et le statut des parents ne doit pas jouer de rôle.

– Nous sommes contre des accords supplémentaires d’expulsion et pour la levée des accords en vigueur. Pas d’expulsions de l’aéroport de Francfort!

– Pas d’expulsions à l’étranger intereuropéen. Pas d’expulsions de poursuivis. Pas d’expulsions de Roms et Sintis. Pas d’expulsions de personnes qui veulent rester. Pas d’expulsions de n’importe qui!

– Nous exigeons une modification de la loi actuelle de déclaration : Une adresse de déclaration en vigueur ne doit pas être un critère pour un emploi.

– Nous exigeons des explications rapides et sans réserves de tous les actes de violence racistes des derniers mois. Nous exigeons l’application d’une conscience anti-raciste de notre ville.

– Nous poursuivons notre combat pour une ville solidaire quoi qu’il arrive! Nous sommes beaucoup avec le but d’être davantage. Les maisons à ceux qui en ont besoin!

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italian

Spazio per tutti – la solidarietà invece di esclusione e di spostamento

Sul 4 febbraio ci sarà per le strade di una solidale e Francoforte sociale! Lottiamo per spazio di vita a prezzi accessibili e per unacittàche appartiene a tutte le persone che vivono in ess – indipendentemente dallaloro stato di residenza o di reddito!
spazio di vita a prezzi accessibili è diventato sempre più scarse in questiultimi
anni a causa di affitti in costante aumento a Francoforte, in particolare per persone senza o con basso reddito o stato di residenza incerto. Come un Di conseguenza, le persone sono sempre più spostati dai loro appartamentie distretti. Invece di contrastare questi sviluppi sul mercato immobiliare, gli investimenti pubblici di Francoforte, lapianificazione urbana e
politiche si rivolgono a fasce di reddito più alte. Anche la città di proprietàpubblica cooperazione di allogiamento ABG Francoforte Tenere è per lo più a scopo dilucro e non investe abbastanza nella fornitura di spazio vitale alla portata di tutti persone a Francoforte. L’insicurezza crescente e la concorrenza nel
mercato immobiliare contribuisce a un clima sociale del razzismo e paura. Già emarginati sono sempre più esclusi che
li rende ancora più vulnerabili. Il 17 settembre si è svolto un
attacco incendiario in una casa abitata da famiglie roma a Fechenheim. Sul 2 dicembre, il posto letto di senzatetto Roma sotto la Ponte di Rosa-Luxemburg-Straße è stata data alle fiamme. Il 9 dicembre il bistro di progetto Shelter è stato attaccato e gli autori ha lasciato un lettera nella quale ha rivendicato la responsabilità. La lettera ha confermatola loro motivazioni razziste e hanno annunciato ulteriori attacchi. Sembra anche che gli incidenti antisemiti sono in aumento a Francoforte:
Anche in questo caso il 17 settembre la estremista di destra” AKK” disturbatogli Anti-TTIP-Demo. All’inizio di novembre il memoriale della sinagoga di Rödelheim a Brentanobad è stata imbrattata con antisemita slogan e Prof. Benjamin Ortmeyer, capo del dipartimento di ricerca sul NS-pedagogia all’Università Goethe di Francoforte, ha ricevuto destra minacce.
Le persone sono anche discriminate nel mercato immobiliare,
in particolare coloro che hanno un basso reddito e / o di una residenza incerta stato, difficilmente hanno alcuna possibilità di trovare alloggi a prezziaccessibili e adeguato a Francoforte. Le persone che sono percepiti come l’esperienza dei migranti
esclusione, in particolare Roma e Sinti. Hanno a malapena la possibilità di accedere a un alloggio adeguato a causa della discriminazione diffusione ampiacontro loro. Inoltre, la sistemazione a lungo termine dei rifugiati, in particolare
LGBTIQ * rifugiati, nei campi e altri spazi che mancano privacy, è
inaccettabile.
Per quanto riguarda i senzatetto della città di Francoforte sostiene che larete sociale di Francoforte e offre aiuto per tutti e punti per l’accessibilità del livello B in Hauptwache come un posto letto per l’inverno. A questo snodo del traffico pubblico nessuno è in grado di riposare o dormire bene dopo faticosagiornata per le Strade Questa politica del simbolismo non èsufficiente per affrontare il problema dei senzatetto! In una città come Francoforte, che
ha avuto un avanzo di bilancio di quasi 176 milioni di euro nel solo 2015,nessuno dovrebbe avere a dormire per strada o in B-livello di un stazione dell treno!
Non possiamo e non vogliamo più accettare queste condizioni!
Ci sono un sacco di vita inutilizzato e spazi per uffici, che potrebbe essere convertiti in alloggi a prezzi accessibili o utilizzate temporaneamente.
Contro queste politiche di Francoforte, destinate a lasciare noi impotenti,abbiamo alzati! Non possiamo tollerare la diffusione di messaggi razzisti, chediventano radicata e danneggiare alcuni di noi. Ci sono un sacco di idee e alternative su come potremmo vivere insieme in una città, dove tutti possono
essere diverso senza paura. Una città che è più di una costante ricerca di sfruttamento e profitto. Abbiamo il diritto di cambiare e reinventare ilnostro città – il Sabato, 4 febbraio, ci sarà sentito sulla nostra strade!
Lo diciamo forte e chiaro: il livello B della Hauptwache non è sufficiente – civogliono una città solidale per tutti! Non permetteremo a noi stessi di esseregiocato
uno contro l’altro!

• Chiediamo alloggi a prezzi accessibili per tutte le persone che vivono aFrancoforte!

• Chiediamo di affitto gratuito edifici per Sinti e Roma!

• Chiediamo un edificio gratuito affittare per il progetto Shelter!

• Chiediamo che società di edilizia popolare di proprietà pubblica come il BAG
Tenere, Nassauische Heimstätte, GWH o GSW essere obbligati dalla città di Francoforte e lo Stato a essere utilizzati solo come strumenti di alloggisociali e le altre politiche sociali, in modo che tutte le persone a Francofortepossono avere accesso allo spazio vivente a prescindere dalla loro origine o di statuseconomico!

• Il patrimonio immobiliare di Francoforte dovrebbe essere sempre portato sotto pubblico o di proprietà senza scopo di lucro!

• I rifugiati non dovrebbero più essere ospitati in rifugi di emergenzacentrali o alberghi senza alcuna privacy, ma in singoli appartamenti!

• Chiediamo un alloggio individuale e sicuro per i rifugiati, in particolare rifugiati lgbtiq *!

•Spazio sicuro dovrebbero creato per le donne con gravidanza e i genitori con bambini. La separazione dei genitori dai loro figli a causadei senza fissa dimora da parte dei servizi di assistenza all’infanzia non èessere un’opzione. Anche in questo caso, l’origine e lo status dei genitori nondevono svolgere un ruolo!

•Siamo contro ulteriori deportazioni in altri paesieuropei. Nessun deportazioni di persone perseguitate! Nessun deportazioni diRoma e Sinti! Nessun deportazioni di persone che vogliono stare!
No Deportazione di chiunque!

• Si richiede un cambiamento della legge diregistrazione di residenza: Un indirizzo abitazioni valida non dovrebbe essereun criterio per l’occupazione. comunità alloggio dovrebbero essere in grado diesistere in quanto sono e di essere in grado di organizzare i lorotrasferimenti da soli!

• Chiediamo un’indagine veloce e con tutto il cuore diogni razzismo a base di attacchi violenti degli ultimi mesi. Chiediamo lapromozione di una coscienza antirazzista nella nostra città! Noi continuiamo lanostra lotta per una città solidale in ogni circostanza! Siamo in tanti, conl’obiettivo di diventare ancora di più! Case per coloro che ne hanno bisogno!