GLEICHE RECHTE FÜR ALLE! – Demo am 10.12. um 17h in Frankfurt

noborder ffm unterstützt den Demonstrationsaufruf
des Netzwerks Konkrete Solidarität:

GLEICHE RECHTE FÜR ALLE! GRENZEN EINREIßEN!
Auf den Straßen. In den Köpfen.

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 17 Uhr
Frankfurt/Main, Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz)

+++ facebook event hier +++ bitte weiterverbreiten!!! +++

Zwar hat sich die Bundesregierung zuletzt mit einer „Willkommenskultur“ gerühmt, die aus dem „Herzen der Menschen“ gekommen und „um die Welt gegangen“ (Merkel) sei. Zeitgleich brennen in diesem Land aber zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte und es werden die „schärfsten Regeln zur Flüchtlingsbegrenzung“ (Seehofer) durchgesetzt, die in der Bundesrepublik jemals existierten. Dabei ist die Lebensrealität von Geflüchteten bereits jetzt von mangelnden Selbstbestimmungsrechten, desolaten Unterbringungssituationen und Isolation gekennzeichnet. Die fortschreitende Aushöhlung elementarer Grundrechte und die rigorose Rhetorik lassen nicht auf eine Besserung hoffen. GLEICHE RECHTE FÜR ALLE! – Demo am 10.12. um 17h in Frankfurt weiterlesen

Veranstaltungstipp: Sanctuary City. Migrant Struggles for Rights in the City

[Deutsch unten]

Tip for discussion event (in English)
with solidarity bar night afterwards
on Wednesday, October 21st, 2015, 7pm
at Klapperfeld (former Police Custody and Immigration Detention Center), Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt/Main
(near Konstablerwache)

Ayesha Basit and Nathan Prier of No One is Illegal Toronto will review both the successes and contradictions of the concept of Sanctuary Cities in the North American context using the example of the City of Toronto: Here, as a result of a campaign of a broad activist network, the city provides access to services and facilities to all their inhabitants – independently of their residential status – and lets the police refrain from routine controls of residential status. What possible links are there regarding the situation in Frankfurt?

Further information here on the website of AK Kritische Geographie

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Hinweis auf Diskussionsveranstaltung (auf Englisch)
mit anschließendem Soli-Barabend
am Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19.00 Uhr
im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld,
Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt/Main
(Nähe Konstablerwache)

Ayesha Basit und Nathan Prier von No One is Illegal Toronto berichten am Beispiel Toronto von den Erfolgen und Widersprüchen des Konzepts der Sanctuary Cities (Orte der Zuflucht) im nordamerikanischen Kontext: Infolge der Kampagne eines breiten aktivistischen Netzwerks hat die Stadt Toronto sich bereit erklärt, ihren Bewohner*innen unabhängig vom Aufenthaltsstatus Zugang zu Diensten und Einrichtungen zu gewähren und die Polizei auf routinemäßige Kontrollen des Aufenthaltsstatus verzichten zu lassen. Welche Anknüpfungspunkte gibt es im Hinblick auf die Situation in Frankfurt?

Weitere Infos hier auf der Seite des AK Kritische Geographie

Redebeiträge und Berichterstattung zur Demo am 19.9.2015

Für den 19.9.2015 hatten Refugees for Change und noborder ffm zu einer Demonstration für „OFFENE GRENZEN UND SOLIDARITÄT statt Asylrechtsverschärfungen und rechtem Hass“ aufgerufen (Aufruf siehe hier).

Hier sind einige der Redebeiträge zur Demo als pdf-Dateien dokumentiert:

Redebeitrag von Project.Shelter

Redebeitrag vom Förderverein Roma

Redebeitrag der Interventionistischen Linken

Und hier ein Überblick über die Presseberichterstattung:

Demo-Ankündigung in der Frankfurter Neuen Presse (18.9.2015)

Artikel zur Demo in der Frankfurter Rundschau (19.9.2015)

Kurzer Videobericht in der Hessenschau (19.9.2015, ab Minute 07:48)

Demo-Bericht in der Frankfurter Neuen Presse (21.9.2015)

Demonstration: Offene Grenzen und Solidarität statt Asylrechtsverschärfungen und rechtem Hass!

Demonstration | Sa. 19.09.15 | 12 Uhr | Hauptwache Frankfurt/Main

[English below]

Flyer hier als pdf | facebook event hier

In den letzten Tagen wurde von vielen Seiten die Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung betont, die an vielen Bahnhöfen Geflüchtete »in Empfang« genommen hat. Solche Unterstützung ist wichtig und unverzichtbar, aber sie reicht nicht aus. Solidarität muss über Sachspenden, Willkommensgesten und Worte hinausgehen. Denn während die Hilfsbereitschaft von der Bundesregierung einerseits hoch gelobt wird, werden andererseits gleichzeitig die schon zweiten Asylrechtsverschärfungen in diesem Jahr geplant (siehe den Beschluss des Koalitionsausschusses der Bundesregierung vom 6. September 2015). Diese werden erneut menschenverachtende Verschlechterungen für Geflüchtete bedeuten, die das geäußerte Lob als blanken Hohn erscheinen lassen.

Demonstration: Offene Grenzen und Solidarität statt Asylrechtsverschärfungen und rechtem Hass! weiterlesen

Grenzen öffnen!

– Kommentar zur aktuellen Situation –

In den letzten Wochen hat die Thematik Flucht und Asyl in Deutschland eine immense Brisanz und Aktualität bekommen. Nach pogromartigen rassistischen Ausschreitungen in Heidenau schwenkte der öffentliche Blick bald zu den vielen Geflüchteten z.B. in Ungarn, die sich zunehmend ihren Weg weiter in die EU und unter anderem nach Deutschland erkämpf(t)en. Grenzen öffnen! weiterlesen

[GetTogether!]-Café for Women* on Sunday, 6th of September

The next [GetTogether!]-Café – this time only for women* (children always welcome) – will take place this Sunday, September 6th, from 3pm until 7pm at Mehrgenerationenhaus (Idsteiner Straße 91, Frankfurt). Come by!

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Das nächste [GetTogether!]-Café – diesmal nur für Frauen* (Kinder immer willkommen) – wird am kommenden Sonntag, 6. September, von 15 bis 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus (Idsteiner Straße 91, Frankfurt) stattfinden. Kommt vorbei!

Flyer in several languages:

English | Kurdish | Tigrinya | FarsiFrancais | Somali | Italiano | Arabic | Turkish | Deutsch

Soli-Summerlounge für Refugees for Change am 30. August

Sonntag, 30. August 2015 // 15 bis 20 Uhr
ehem. Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld
Klapperfeldstraße 5 (Nähe Konstablerwache), Frankfurt/Main

[English below]

Die rechtliche Situation von Geflüchteten in Deutschland und Europa verschärft sich. Zugleich organisieren sich Geflüchtete selbst und gehen für ihre Rechte auf die Straße. Seit über einem Jahr macht das in Frankfurt und großen Teilen Hessens das Netzwerk Refugees for Change (Re4ch). Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Netzwerks besteht darin, in Unterkünfte zu fahren und durch Vernetzung untereinander die Isolation zu durchbrechen. Für den Transport, aber auch für Anwält*innen und Veranstaltungen entstehen hohe Kosten. Soli-Summerlounge für Refugees for Change am 30. August weiterlesen

Protestcamp von Project.Shelter in Frankfurt 23.-28.7.

[Quelle: https://www.facebook.com/events/880218995348814/]

„Die Mühlen der Politik mahlen langsam, doch wir können und wollen nicht länger warten! Noch immer sind etliche Mitglieder unserer Gruppe, sowie unzählige weitere Migrant*innen ohne Unterkunft. Jeden Tag aufs Neue sind sie gezwungen, sich einen einigermaßen erträglichen und sicheren Schlafplatz im Freien zu suchen. Von sozialen Sicherungssystemen und gesellschaftlicher Teilhabe sind sie weitestgehend ausgeschlossen.
Frankfurt sollte eigentlich der Ort sein, an dem unsere Freund*innen ihr neues Leben beginnen. Doch auch hier – wie an vielen anderen Orten in Europa – werden sie behandelt wie ungebetene Gäste. Sie werden dafür bestraft, dass sie vor Verfolgung, Armut und Elend geflohen sind – deren Ursachen oft selbst in der (Außen-)Politik, beispielsweise der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten, zu finden sind. […]
Protestcamp von Project.Shelter in Frankfurt 23.-28.7. weiterlesen

Demonstration von Refugees 4 Change in Wetzlar 17.7.2015

[Quelle: https://www.facebook.com/refugees4change]

„We demand of the authority of this city to respect our dignity and our rights, without any racism, discrimination, and without any conditions. In accordance with the constitutional law in Germany because we believe in justice for all check what is written in the German constitution. We do not think that it is available on papers only for decoration. Demonstration von Refugees 4 Change in Wetzlar 17.7.2015 weiterlesen

Transuniversaler CSD 2015 in Frankfurt

[Quelle: http://transuniversal.tumblr.com/selbstverst%C3%A4ndnis]

„Fast 50 Jahre nach den Straßenkämpfen am New Yorker „Stonewall Inn“ ist der Christopher Street Day ein kommerzielles Fest. Auch CDU und FDP schwingen zu diesem Anlass regelmäßig das Tanzbein. Polizist*innen marschieren in Uniform auf der Parade mit.

[…]

Mit dem TCSD wollen wir allen, die sich nicht zu Hause fühlen in der Gesellschaft, wie sie ist, und nicht in der Homo-Szene, die sich mit der schrittweisen Anerkennung durch diese bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft zufrieden gibt, einen Ort bieten: zum Träumen, Diskutieren, Vernetzen und Feiern! Am 17./18.7. nehmen wir uns die Frankfurter Innenstadt. Denn wir wollen alles – und zwar queer!“