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Aufruf: Break Isolation! Streik an Schule und Uni am 27. April!

Mittwoch 27.04.2016 | 11.00 Uhr | Opernplatz, Frankfurt/Main
[Hier geht’s zum Schulstreik bei facebook]

Aufruf zum Bildungsstreik von noborder ffm

Am 27.04.2016 wird bundesweit zum „Bildungsstreik gegen Rassismus und in Solidarität mit Geflüchteten“ aufgerufen.
Auch hier in Frankfurt am Main startet um 11 Uhr am Opernplatz die Demonstration „Break Isolation! Schulter an Schulter gegen Ausgrenzung, Rassismus und Krieg!“, organisiert vom Frankfurter Schüler*innenbündnis für Geflüchtete.

Noborder unterstützt auch dieses Mal den Bildungsstreik und ruft auch alle Studierenden auf, an der Demonstration teilzunehmen: Aufruf: Break Isolation! Streik an Schule und Uni am 27. April! weiterlesen

Tipp: Autonome Kolloquiumsreihe des Instituts für postkoloniale Studien

Am 21.4.2016 startet die erste autonome Kolloquiumsreihe des Institut für postkoloniale Studien. Bis zum Ende des Semesters werden somit Räume geschaffen, in denen Interessierte ihre Arbeiten, Forschungen, Konzepte, etc. vorstellen und mit anderen diskutieren können. Das Kolloquium findet regelmäßig donnerstags von 18-20 Uhr auf dem IG-Farben-Campus der Goethe-Universität Frankfurt im Seminarhaus Raum 0.105 statt. Tipp: Autonome Kolloquiumsreihe des Instituts für postkoloniale Studien weiterlesen

Veranstaltungstipp: “Roma in Frankfurt” – Filmvorführung und Gespräch

am Mittwoch, den 23. März, um 19.00 Uhr
im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld

Klapperfeldstraße 5, Frankfurt (Nähe Konstablerwache)
Eintritt frei

In dem Dokumentarfilm »Roma in Frankfurt« der Margit‐Horváth‐Stiftung (ca. 45 min) berichten Rom*nija, die in Frankfurt leben, über ganz unterschiedliche Aspekte ihres Alltagslebens: z.B. das Aufwachsen als Kinder von KZ‐Überlebenden, die in der Nachkriegszeit erneut gesellschaftlich ausgegrenzt wurden; den Versuch von Wohnungslosen aus Rumänien, in Frankfurt durch Betteln oder Billigstlohnarbeit ihre Familie zu ernähren; die Besonderheiten der Bildungsgeschichte von Jugendlichen, die zeitweise in osteuropäischen Ländern und zeitweise in Frankfurt aufwuchsen.

Im Anschluss an den Film kann mit den Mitwirkenden Maria Strauß (Tochter von KZ‐Überlebenden Rom*nija) und Joachim Brenner (Förderverein Roma e. V.) über den Film sowie über aktuelle Tendenzen des Antiziganismus und Gegen‐Aktivitäten diskutiert werden.

Veranstaltende: Initiative Faites votre jeu! in Kooperation mit dem Förderverein Roma e. V. im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Regionale No Border Lasts Forever Konferenz vom 4. bis 6. März in Frankfurt

4. bis 6. März 2016 | Studierendenhaus, Campus Bockenheim der Goethe Universität | Frankfurt am Main

Gemeinsam mit vielen weiteren Initiativen lädt noborder ffm zur regionalen No Border Lasts Forever Konferenz ein, bei der diesmal “SOLIDARITY FOR ALL. Für gleiche Rechte und ein gutes Leben” im Fokus stehen wird.
Weitere Infos hier auf der Seite des Aktionsbündnisses gegen Abschiebungen Rhein-Main. Das ständig aktualisiertes Programm und die Konferenz-Ankündigung in verschiedenen Sprachen gibt es hier beim facebook event.

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Together with many more initiatives, noborder ffm kindly invites you to take part in the regional No Border Lasts Forever Conference taking place from March 4th until March 6th at Campus Bockenheim in Frankfurt, which will focus on “SOLIDARITY FOR ALL. For equal life and a good life”.
Further information here on the website of the Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main. Updates of the program as well as the invitation to the conference in English, Farsi, Arabic, French and German may be found here (facebook event).

Veranstaltungstipp: Info-Abend zur Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze

Info-Veranstaltung am Mittwoch, den 2. März, um 20.00 Uhr
im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld
Klapperfeldstraße 5, Frankfurt (Nähe Konstablerwache)
Eintritt frei

Reisegruppe 4 ist Teil eines Netzwerkes von Aktivist_innen, die an der griechisch-mazedonischen Grenze Strukturen zur Unterstützung illegalisierter Refugees aufgebaut haben. Vortrag mit Bildern & Eindrücken der Gruppen in Thessaloniki, Idomeni und Skopje, der jede Menge Anregungen für Diskussionen liefern und für mehr Aufklärung über die Situation sorgen kann. Anschließend Barabend (bis 1 Uhr).

Veranstaltende: Initiative Faites votre jeu!

Offener Brief zum Explora Science Center

Mit einem offenen Brief ruft u.a. noborder frankfurt Pädagog*innen dazu auf, für und mit ihren Schüler*innen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und das Explora Science Center in Frankfurt nicht mehr zu besuchen:

Frankfurt, 27. Januar 2016

Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schülerinnen und Schüler,

am 10. Januar 2016 lasen wir in den Sozialen Medien und der Presse, dass sich der Gründer und Museumsleiter des Explora Science Centers, Gerhard Stief, über Jahre hinweg mehrfach in schlimmster Weise rassistisch äußerte (Frankfurter Rundschau am 10.01.2016 „Rassistische Tweets des Explora-Chefs“). Seine Wortwahl und Aussagen hetzen gegen geflüchtete Menschen und strotzen vor menschenverachtenden Vorurteilen und rassistischen Bildern, sodass wir diese hier nicht wiedergeben möchten. Da Herr Stief sich nicht als private Person in dieser Weise äußerte, sondern willentlich den öffentlichen Twitter-Account des Museums nutze – wahrscheinlich um so viele Menschen wie möglich für seine menschenverachtende Meinung zu erreichen – ist er in diesem Kontext auch nicht als private Person zu kritisieren oder wahrzunehmen. Seine Person muss dementsprechend öffentlich angegangen werden.  Offener Brief zum Explora Science Center weiterlesen

Refugees for Change Demonstration on February 3rd in Gießen: “Why are the Somalis excluded from the German courses?”

Demonstration by Refugees For Change
Wednesday, February 3rd, 2016 | 11 am | Gießen Bahnhof

Why are the Somalis excluded from the German courses?

In the last three years, the discrimination of Somalian refugees in Germany increased. 85% of the Somalis who came to Germany in 2013 have not had any interview with the immigration office yet, they just eat and sleep like animals. A part of them also was deported to Italy, Malta and other countries at the outside borders of Europe. A lot of people from other communities like Eritrea who came in 2013, have already got documents, permissions for German courses and have had their interviews. We are very happy that our brothers and sisters from Eritrea, Syria, Iraq, etc got help, but the question is: Why are you discriminating the Somalis?!
Refugees for Change Demonstration on February 3rd in Gießen: “Why are the Somalis excluded from the German courses?” weiterlesen

Für eine bessere Unterbringung der Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge in Groß-Umstadt! – Kundgebung am 07.12. in Darmstadt

Kundgebung am Montag, den 07. Dezember 2015, um 10:00 Uhr Kreishaus Darmstadt, Jägertorstraße 207, 64289 Darmstadt

Wir rufen zum Protest vor dem Landratsamt Darmstadt-Dieburg gegen die systematische Vernachlässigung von minderjährigen Geflüchteten in Groß-Umstadt und auch an anderen Orten auf.
Am Freitag, den 13.11., haben unbegleitete, geflüchtete Jugendliche in Groß-Umstadt sich selbst mit Rasierklingen schwer verletzt, da sie keine andere Möglichkeit mehr sahen, auf ihre ausweglose Situation und ihre Unsichtbarkeit vor Ort aufmerksam zu machen. Es war die verzweifelte Reaktion darauf, dass ihre vorherigen Versuche, durch Hungerstreik und Schutzsuche bei anderen Hilfseinrichtungen auf die Missstände hinzuweisen, ignoriert wurden.
Für eine bessere Unterbringung der Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge in Groß-Umstadt! – Kundgebung am 07.12. in Darmstadt weiterlesen

GLEICHE RECHTE FÜR ALLE! – Demo am 10.12. um 17h in Frankfurt

noborder ffm unterstützt den Demonstrationsaufruf
des Netzwerks Konkrete Solidarität:

GLEICHE RECHTE FÜR ALLE! GRENZEN EINREIßEN!
Auf den Straßen. In den Köpfen.

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 17 Uhr
Frankfurt/Main, Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz)

+++ facebook event hier +++ bitte weiterverbreiten!!! +++

Zwar hat sich die Bundesregierung zuletzt mit einer „Willkommenskultur“ gerühmt, die aus dem „Herzen der Menschen“ gekommen und „um die Welt gegangen“ (Merkel) sei. Zeitgleich brennen in diesem Land aber zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte und es werden die „schärfsten Regeln zur Flüchtlingsbegrenzung“ (Seehofer) durchgesetzt, die in der Bundesrepublik jemals existierten. Dabei ist die Lebensrealität von Geflüchteten bereits jetzt von mangelnden Selbstbestimmungsrechten, desolaten Unterbringungssituationen und Isolation gekennzeichnet. Die fortschreitende Aushöhlung elementarer Grundrechte und die rigorose Rhetorik lassen nicht auf eine Besserung hoffen. GLEICHE RECHTE FÜR ALLE! – Demo am 10.12. um 17h in Frankfurt weiterlesen

Veranstaltungstipp: Sanctuary City. Migrant Struggles for Rights in the City

[Deutsch unten]

Tip for discussion event (in English)
with solidarity bar night afterwards
on Wednesday, October 21st, 2015, 7pm
at Klapperfeld (former Police Custody and Immigration Detention Center), Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt/Main
(near Konstablerwache)

Ayesha Basit and Nathan Prier of No One is Illegal Toronto will review both the successes and contradictions of the concept of Sanctuary Cities in the North American context using the example of the City of Toronto: Here, as a result of a campaign of a broad activist network, the city provides access to services and facilities to all their inhabitants – independently of their residential status – and lets the police refrain from routine controls of residential status. What possible links are there regarding the situation in Frankfurt?

Further information here on the website of AK Kritische Geographie

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Hinweis auf Diskussionsveranstaltung (auf Englisch)
mit anschließendem Soli-Barabend
am Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19.00 Uhr
im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld,
Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt/Main
(Nähe Konstablerwache)

Ayesha Basit und Nathan Prier von No One is Illegal Toronto berichten am Beispiel Toronto von den Erfolgen und Widersprüchen des Konzepts der Sanctuary Cities (Orte der Zuflucht) im nordamerikanischen Kontext: Infolge der Kampagne eines breiten aktivistischen Netzwerks hat die Stadt Toronto sich bereit erklärt, ihren Bewohner*innen unabhängig vom Aufenthaltsstatus Zugang zu Diensten und Einrichtungen zu gewähren und die Polizei auf routinemäßige Kontrollen des Aufenthaltsstatus verzichten zu lassen. Welche Anknüpfungspunkte gibt es im Hinblick auf die Situation in Frankfurt?

Weitere Infos hier auf der Seite des AK Kritische Geographie